• Unsere Fassadenschmuckelemente werden hier in Gößnitz handwerklich gefertigt - made in Germany!
  • Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir nach DIN EN 13501-1 mit unserem neuen PROKERA-A2 Material die Baustoff Klassifizierung A2 - s1, d0 erreicht haben.

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Verarbeitungsrichtlinien
Sandline– Profile

(Polystyrolkern EPS 035 mit Beschichtung aus Epoxidharz und Quarzsand)

Untergrund

  • Als Untergrund eignen sich alle tragfähigen, für mineralischen Kleber geeigneten Untergründe, z.B. mineralische- und Kunstharzputze, Beton, Sichtmauerwerk nach geeigneter Vorbehandlung und Wärmedämm-Verbundsysteme. Der Untergrund muss eben, tragfähig, sauber und trocken sowie frei von trennenden Substanzen sein.
  • Bei Putzfassaden mit armiertem Unterputz oder Wärmedämm-Verbundsystemen erfolgt die Verklebung der Fassadenprofile auf der Armierungsschicht, ohne Armierung wird direkt auf den Unterputz verklebt. Der Dekorputz wird bündig an die Fassadenprofile angeputzt.
  • Bei kritischen Untergründen (das sind alle, die hier nicht erwähnt sind wie z.B. Holzunterkonstruktionen oder Rollladenkästen usw.) wenden Sie sich hinsichtlich der Verklebung bitte an unsere technische Beratung. (Zu der Verarbeitung von Flachprofilen im horizontalen Lichtenbereich bitte Anlage 1 beachten).

Grundsätzliches zum Einbau der Profile

  • Die Profile können mit einer hartmetallbestückten Säge zugeschnitten werden. Alle Klebeflächen müssen vor der Verklebung sorgfältig von Staub, Verschmutzungen, trennende Substanzen u.Ä. befreit werden.
  • Die horizontalen Flächen bei Fensterbank- und Gurtprofilen sind mit geeigneten Materialien (z.B. Blech, Überspachtelung mit Gewebe, Kunststein) abzudecken. Bei einer Verblechung muss auf entkoppelte, spannungsfreie Verbindung zum Profil geachtet werden, d.h. nicht fest verschraubt oder flächig verklebt, sondern dauerelastisch, z.B. PU-Material aus der Kartusche,  hierzu die Hinweise der Klebstoffindustrie beachten.
  • Die Anschlüsse zwischen aufsteigendem Rahmenprofil und Fensterbank,  Profilstöße in den Ecken von Gebäudeöffnungen sowie alle anderen  Anschlussfugen sind dauerelastisch mit hochwertigem PU-Dichtstoff (z.B. OTTOSEAL P305 o.glw.) auszuführen, kein Acryl, kein Silikon!  
  • Unsere Fassadenschmuckprofile sind reine Schmuckelemente und können keine technischen und/oder statischen Funktionen übernehmen.
  • Die Profile sind ohne zusätzliche Überarbeitung (= Abdichtung/Beschichtung) nicht zum Einbau direkt auf der Geländeoberkante bzw. im Sockelbereich geeignet.

                 

Verklebung an der Fassade
  •  Die Verklebung auf dem Untergrund erfolgt im Kreuzgang im Buttering-Floating-Verfahren mit Flexkleber mit Leichtzuschlag, geeignet für den Außenbereich, bitte die Verarbeitungsrichtlinien des Kleber-Herstellers beachten.
  •  Hierzu wird der Kleber mit einem Zahnspachtel vertikal auf die Rückseite des Dekorprofils und horizontal auf den Untergrund großzügig (!!!) aufgekämmt. Die Schichtstärke beträgt jeweils ca. 4 mm bis 10 mm,  abhängig von Profilgröße und Untergrund.
  •  Die Dekorprofile werden mit vorsichtigen, leicht schiebenden Bewegungen eingeschwommen (hin- und her bewegt) und anschließend fest an den Untergrund angedrückt, sodass der Kleber längsseitig oberhalb und unterhalb des Profils durchgängig austritt. Das ist wichtig für eine funktionierende Abdichtung! Überflüssigen Kleber abnehmen, dabei die horizontalen Fugen als Hohlkehle ausbilden, nicht jedoch die Stoßfugen.
  • Die Verklebung auf dem Untergrund muss vollflächig über die gesamte Klebefläche incl. aller Randbereiche erfolgen, keinesfalls punktweise. Evtl. bis zur Erhärtung des Klebers gegen Verrutschen sichern.

                                                                                                         

Stoßfugenverklebung und farbliche Beschichtung

  • Bei der Verklebung auf dem Untergrund bleibt eine Stoßfuge zwischen den Profilen von ca. 4 mm bis 10 mm, je nach Profilgröße, stehen.
  •  Nach Aushärtung des Klebers werden diese Stoßfugen
  • bei kleinen Profilen bis max. 4 cm Ausladung mit einem hochwertigen dauerelastischen PU-Dichtstoff (z.B. OTTOCOLL P83 o.glw.) vollständig ausgefüllt, dann abgezogen und sind dadurch abgedichtet.
  • bei allen Profilen mit größerer Ausladung vorgenässt und mit nicht drückendem PU-Schaum ausgefüllt. Ausgehärteter, überstehender Schaum wird abgeschnitten und  rechtwinklig ausgekratzt (Tiefe entsprechend der Fugenbreite), hierbei auch die Fugenflanken mit auskratzen und reinigen. Die verbleibende Fuge wird mit hochwertigem dauerelastischem PU-Fugendichtstoff (z.B. OTTOCOLL P83 o.glw.), kein Acryl, kein Silikon, verschlossen und dadurch abgedichtet. Drei-Flanken-Haftung ist zu vermeiden.
  • Gebäudedehnfugen, Längenbegrenzungsfugen und Feldbegrenzungsfugen sowie andere Arbeitsfugen  müssen in Abstimmung mit dem Fachplaner und nach aktuellem Stand der Technik ausgeführt werden, siehe Anlage 2. Diese finden Sie auf unserer Webseite.
  • Die glatte Struktur der ausgespritzten Fuge kann mit dem mitgelieferten Quarzsand an die Oberfläche des Profils angeglichen werden.
  • Wenn Kleber und gegebenenfalls auch der Dichtstoff überstreichbar sind erfolgt die farbliche Beschichtung  in zwei Schritten:  Voranstrich und Schlussbeschichtung mit einer hochwertigen Fassadenfarbe nach den Vorgaben des Farbherstellers. Reine Silikatfarben sind ausgenommen.

 

Allgemeine Hinweise :                

Feine Haarrisse in den Stoßfugen können auftreten, beeinträchtigen jedoch nicht die Funktion und stellen keinen Mangel dar.

Die in dieser Information enthaltenen Angaben stellen allgemeine Hinweise aufgrund unserer Erfahrungen dar. Sie entbinden den Anwender nicht von der Eigenverantwortung zur Prüfung auf Verwendbarkeit und Eignung unserer Profile im konkreten Einzelfall.

Aus den Angaben können keine Ersatzansprüche hergeleitet werden. Wir empfehlen objektbezogene Eigenversuche vorab. Wenden Sie sich bitte bei Bedarf an unsere technische Beratung.

Stand 13.05.2019, technische Änderungen behalten wir uns vor, die aktuellste Version finden Sie auf unserer Website.


Profil GmbH Gößnitz Bauelemente
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